Block 5: Webentwicklung

WordPress Basics

WP Backend, Themes, Plugins

Was machen wir?

Kurz gesagt: Kein eigenes Theme entwickeln sondern schnelle, sichtbare Ergebnisse erreichen.

Eigenes Design umsetzen

Kein „richtig“ oder „falsch“ → für jeden passt was anderes besser. Sichtbare Ergebnisse mit grafischem Editor.

Ergänzungen mit Code

Grundlagen für Theme-Programmierung und evtl. Ergänzungen mit Code in
inividuellen Fällen

Viel Trial & Error

Auch wie in der Praxis:
Viel recherchieren, googlen, ausprobieren

1. WordPress Grundlagen

Wie funktioniert WordPress?

Ursprungsgedanke von WordPress

WordPress war ursprünglich als Blogsystem gedacht (2003)
Viele Eigenheiten sind von damals noch übrig: Beiträge, Kommentare, Benutzer, …
WordPress Code ist minimalistisch – aber erweiterbar über Themes & Plugins

Heute in der Praxis

WP ≠ Baukasten → Framework + Modulprinzip
Vieles, was „fehlt“, kann ergänzt werden (z. B. „Seite duplizieren“ per Plugin)
Große Community → sehr viele Lösungen verfügbar
Ausprobieren und eine eigene Lösung entwickeln
WordPress Backend vor vs. nach der Entwicklung

2. Das Backend

Wie sieht das Backend aus?
Dashboard – Übersicht
Beiträge – dynamische, chronologisch geordnete Inhalte (z. B. Blog)
Medien – Bilder, PDFs, Videos
Seiten – statische Inhalte wie „Startseite“, „Kontakt“, etc.
Kommentare – gehören zu Beiträgen (werden häufig deaktiviert)
Design – Themes & Customizer
Plugins – Funktionserweiterungen
Benutzer – Rollen & Rechte
Werkzeuge – Import/Export, Datenschutz, Theme-Datei-Editor, etc.
Einstellungen – Allgemeines, Permalinks, Lesen/Schreiben, etc.

3. Themes

Was sind Themes?
Jede WordPress-Seite braucht ein aktives Theme
Themes definieren das Aussehen & Struktur der Seite

Über ein Theme wird (meistens) definiert:

Seiten-Layout
Farben, Schriften, Stile, Seitenbreiten, Container-Einstellungen
Menü & Footer
Templates
Teilweise auch Backend-Logik (was in der Seitenleiste angezeigt wird)

Achtung: Denkfehler aus früherer Blog-Logik!

Früher waren Themes so gemacht, dass man sie einfach austauschen konnte und der Inhalt der Seite davon nicht berührt wurde
Heute sind Themes, Plugins & die Gestaltung der Seiten/Templates eng miteinander verbunden
Daher Empfehlug: Anfangs ein gutes Theme auswählen und dabei bleiben
Welche Arten von Themes gibt es?
Standard WordPress Theme (jährlich neue Themes)
„Canvas“-Themes wie Astra, Hello Elementor
→ ideal für eigene Designs
Selbst entwickelte Themes (auch auf Basis einer Vorlage)
→ volle Kontrolle, keine Updates
underscores.me
Fix fertige Themes mit integriertem Design (kostenlos/kostenpflichtig)
→ z. B. über ThemeForest oder das WP-Repo
themeforest.net/category/wordpress
Was ist ein Child Theme?
Ein Child Theme „erbt“ alles vom Haupt-Theme
Änderungen landen im Child Theme → so bleibt alles update-sicher

Bestandteile eines Child Themes

style.css
→ Theme Name: Name deines Themes
→ Template: Muss exakt dem Verzeichnisnamen des Parent Themes entsprechen
functions.php
→ Verknüpfung des Parent Themes mit dem Child Theme

Wann wird ein Child Theme benötigt?

Wenn das Theme nicht selbst erstell wurde
Wenn man Code (z.B. CSS oder PHP) bearbeiten / ergänzen möchte
Wenn man trotzdem Theme-Updates machen möchte (empfohlen!)

Aufgabe

bis zum nächsten Mal

Domain anlegen und WordPress installieren
(+ ggf. Datenbank verknüpfen)
Backend erkundigen, alle Menüpunkte durchklicken und gerne bereits diverse Einstellungen machen
Passendes Theme recherchieren/erstellen + installieren
(wenn nötig) Child Theme erstellen + installieren
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